Fahrende Flotte
Einfache, schnelle und effiziente Verfahren
Der Germanische Lloyd bietet moderne Verfahren zur Erneuerung des Klassifikationszertifikats. Dazu gehören auch Alternativen zum Besichtigungsverfahren und optimierte Wartungsroutinen sowie die Vorbereitung auf Hafenstaatkontrollen.
Continuous Survey Programme
Eine kontinuierliche Besichtigung (Continuous Survey Procedure) ist die Alternative zum speziellen Verfahren der Klassenzertifikats-Verlängerung. Die erforderlichen Inspektionen und Prüfungen werden während der gesamten Klassenperiode fortlaufend durchgeführt. Das "Continuous Survey Programme" kann auf Rumpf, Maschinenanlage, elektrische Anlagen und Spezialausrüstungen angewendet werden.
Ihre Vorteile: Kostensenkung und Zeitersparnis
Inspektionskosten für die Klassenverlängerung können potentiell gesenkt und die Terminierung von Wartungsroutinen optimiert werden. Ist der Besichtiger nicht anwesend, können Inspektionen von der Crew oder Wartungsingenieuren ausgeführt werden. Alle Prüfungen und Inspektionen werden auf Basis von Belegen, Funktionsprüfungen oder Inspektionen der ersetzten Teile bescheinigt.Rümpfe von Schüttgutfrachtern, Stückgutfrachtern, Tankern und Produkt- und Chemikalientankern sind von diesem Programm ausgeschlossen.
Kontakt:
Carsten Beese
Umbau
Die Wirtschaftlichkeit von Schiffen kann bei einer Änderung des Einsatzgebiets durch einen Umbau verbessert werden. Dabei bieten sich je nach Aufgabe des Schiffs unterschiedliche Vorgehensweisen an: Von Veränderungen der Größe des Schiffsrumpfs bis zum Umbau des Maschinenraums oder Austausch der Motoranlage.
Um auch nach dem Umbau durch den Germanischen Lloyd klassifiziert werden zu können, bieten wir Betreuung bei der Planung und Durchführung. Dazu steht ein GL-Projektkoordinator als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Dieser betreut den Modifikationsvorgang von den ersten Planungsentwürfen bis zum Abschluss der Arbeiten einschließlich der notwendigen Klassifizierung.
Prüfung der Richtlinien und Vorgaben
Der GL-Projektmanager koordiniert den Einsatz der GL-Sachverständigen. Diese stellen sicher, dass die Umbauarbeiten allen internationalen Vorgaben und Klassifikationsrichtlinien erfüllen. Eine reibungslose Abwicklung des Verfahrens ist erfahrungsgemäß immer dann gegeben, wenn die entsprechenden Konstruktionszeichnungen frühzeitig eingereicht werden.
Mit einem umfassenden Fragebogen („Questionnaire for Conversion“) werden alle technischen Aspekte des Umbauprojekts abgefragt. So stehen alle Daten immer zur Verfügung.
Schicken Sie diesen per E-mail an coordination-conversion@gl-group.com
Unsere Mitarbeiter nehmen mit Ihnen Kontakt auf.
Planned Maintenance System
Mit dem "Planned Maintenance System" (PMS) können Betreiber die Wartung ihrer Schiffe gemäß Hersteller- und Klassenanforderungen in Intervallen durchführen. Die Planung und die Terminierung ebenso wie die Dokumentation der Wartung entsprechen einem vom Germanischen Lloyd geprüften System.
Bei der jährlichen Besichtigung wird der Zustand der Ausrüstung überprüft. Alle fünf Jahre stellt eine Sonderbesichtigung sicher, ob das PMS-Programm korrekt umgesetzt wird. Die Überprüfungen werden mit anderen periodischen Besichtigungen abgestimmt.
Kontakt: Carsten Beese
Condition Monitoring
Regelmäßige Kontrollen und fortlaufende Überwachung des Zustands Ihres Schiffs dienen der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit Ihrer Flotte. Der Germanische Lloyd unterstützt Sie mit Condition-Monitoring-Systemen, um die verschiedenen Betriebsparameter zu dokumentieren und auszuwerten.
Richtlinien
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der „Richtlinien zur Überwachung des Zustands von Maschinenanlagen“. Diese Richtlinien enthalten die Anforderungen für Typengenehmigungen von Überwachungssystemen inklusive Hardware, Software sowie für Praxistests von Bordsystemen.
Für das „Condition Monitoring“ stellt der Schiffsbetreiber detaillierte Informationen zur Verfügung: über den Umfang und die Art der Maschinen-Überwachung, über die Vorgaben der Werft und über die vorgenommenen Instandhaltungsmaßnahmen.
Ihre Vorteile: Sicherheit und Kostenersparnis
„Condition Monitoring“ mit dem Germanischen Lloyd senkt die Gesamtkosten für Inspektionsdienste, optimiert die Wartungspläne und schränkt das Risiko eines Ausrüstungsausfalls und damit das Gefahrenpotential einer Havarie ein
Kontakt: Carsten Beese
Condition Assessment Programme
Das "Condition Assessment Programme" (CAP) bietet Informationen über den aktuellen Zustand einer Schiffskomponente. Es beruht auf detaillierten Inspektionen und Funktionsprüfungen, Wanddickenmessungen und Festigkeitsberechnungen.
Ihre Vorteile: Anerkannte Zustandsbewertungen
CAP liefert Eignern und Betreibern eine unabhängige und gründliche Zustandsbewertung jedes Schiffs, welches unter der Aufsicht des Germanischen Lloyd oder einer anderen IACS-Gesellschaft gebaut wurde. Das CAP des Germanischen Lloyd wird unter anderen von BP, Statoil, Norsk Hydro und Petronas anerkannt.
Kontakt: Matthias Galle
Hafenstaatkontrolle (Port State Control / PSC)
Küstenstaaten haben das Recht, Schiffe in ihren Hoheitsgewässern zu inspizieren und zu prüfen, ob internationale Konventionen eingehalten werden. Bei Mängeln kann das Schiff festgehalten werden, bis diese behoben sind.
Der Germanische Lloyd berät bei der Wartung, damit Schiffe alle Vorgaben erfüllen und somit Probleme mit der Hafenstaatkontrolle (PSC) vermieden werden. Mit der GL-Checkliste können Sie sich auf die Inspektionen vorbereiten.
Zusätzlich haben die technischen Sachverständigen des Germanischen Lloyd die Hafenstaatkontrollen der vergangenen Jahre ausgewertet: "Die zehn häufigsten PSC-Mängel". Darin steht, wie typischen Mängeln vorgebeugt wird. Das erspart lange Aufenthalte, zusätzliche Wartungen und damit Zeit und Geld.
Kontakt: Manfred Schlott
Klassenaufnahme (Transfer of Class / TOCA)
Sie möchten in die Klasse des Germanischen Lloyds wechseln?
Wir bieten Ihnen ein einfaches und schnelles Verfahren zur Überprüfung der Anforderungen.
Unsere speziellen TOCA-Besichtiger begleiten Sie durch den kompletten Vorgang der Einklassifikation und statuarischen Zertifizierung.
Kontakt: Carsten Beese
Schiffsrecycling
Der Germanische Lloyd unterstützt Sie bei der Umsetzung der Anforderungen der IMO-Konvention zum Recycling von Schiffen. Reedereien, maritime Zulieferer und Hersteller sowie Werften und Abwrackbetriebe werden über die neuesten Regularien informiert.
Gefahrstoffkataster für Schiffe
Nach der „International Convention for the Save and Environmentally Sound Recycling of Ships“ (Hong Kong Convention) müssen Schiffseigner, Zulieferindustrie und Werften für jedes Schiff - über dessen gesamten Lebenszyklus -ein Gefahrstoffkataster führen. Die GL-Experten helfen Ihnen, diese stets zu aktualisierende Liste („Inventory of Hazardous Materials“) effizient zu führen.
Zertifizierung von Schiffsrecyling-Werften
Der Germanische Lloyd zertifiziert Schiffsrecycling-Werften gemäß der geltenden IMO-Übereinkunft und der ISO-30000-Norm.
Schulungen
Darüber hinaus bieten wir
Schulungen zu den Anforderungen der Hong Kong Convention.
Kontakt:
Ship recycling
Hull Lifecycle Programme
Mit dem Hull Lifecycle Programme des Germanischen Lloyd können alle Informationen zum Rumpfzustand des Schiffs systematisch verwaltet, bewertet und dokumentiert werdem. Dies geschieht durch die Kombination unterschiedlicher von GL-Ingenieuren entwickelten Anwendungen: Grundlage ist ein 3D-Modell des Schiffs, in dem die Wanddickenmessungen über den gesamten Lebenszyklus gesammelt und gezeigt werden. Das Schiffsmodell wird verknüpft mit Ergebnissen von Messungen und Sichtprüfungen dargestellt auf Fotos oder in Dokumenten.
Die Ergebnisse der Wanddickenmessungen und daraus folgende Zustandsberechnungen stehen dem Eigner online zur Verfügung.
Das Hull Lifecycle Programme ist ein Klassenzeichen, wird aber auch als Zusatzleistung für Schiffe angeboten, die nicht vom Germanischen Lloyd klassifiziert worden sind. mehr.
Kontakt: Matthias Galle